Offida: Karneval, Spitzen… und Funghetti!

Wenn von Offida die Rede ist, denkt man sofort an Klöppelspitzen, den Karneval und auch das typische Anisgebäck, das in seiner Form an Pilzköpfe erinnert (deshalb auch der Name, der übersetzt “Pilzchen” bedeutet) und eben in der Karnevalszeit zubereitet wird.

Es ist ein einfaches Gebäck, das sich aber durch einen charakteristischen Geschmack und eine ebensolche Form auszeichnet. Der Teig wird aus Wasser, Zucker, Mehl und Anis hergestellt und dann zu Bällchen verarbeitet, die ein paar Tage lang an der Sonne trocknen. Hernach werden sie in runden Formen aus Holz oder Metall nebeneinander angeordnet und im Ofen gebacken.

Durch die Hitze schmilzt im Inneren der Zucker, der austritt und die Bällchen, die oben weiß bleiben, auf einem braunen Untergrund miteinander verbindet, was sie eben wie aus der Erde sprießende Pilze aussehen lässt. Das einfache Rezept sorgt für ihre lange Haltbarkeit und ein Kuriosum: Erwärmt man die schnell hart werdenden Kekse, werden sie wieder weich.